BADEZIMMER – JÄMTLAND GRAU

Mein Name ist Rebecka, und ich bin Innenarchitektin und Designerin bei Östersjösten Aktiebolag. Durch mein Design schaffe ich Erlebnisse, Begegnungen und Geschichten. Mein Fokus liegt stets auf „menschlichen Interaktionen“, und ich habe eine ausgeprägte Neugier für räumliches Design.

Durch die Kombination von kontinentalem Stil mit nordischem Minimalismus gestalte ich einzigartige Projekte, die eine Geschichte erzählen. Ich lege großen Wert auf Details und Qualität und bin stets fasziniert davon, wie Innenarchitektur den Alltag und die Lebenssituationen von Menschen beeinflussen kann.

Mit acht Jahren Erfahrung als Innenarchitektin bin ich dankbar, jeden Tag meiner Leidenschaft nachgehen zu dürfen.

Wo finden Sie Inspiration?

Überall, tatsächlich. Kleine und große Details in der Natur, Architektur und in Objekten sind für mich eine konstante Inspirationsquelle. Täglich blättere ich durch unzählige Interieurmaterialien, doch der Großteil meiner Inspiration kommt von innen.

Es ist eine Art Sehnsucht oder vielleicht eine innere Stimme, die Ordnung, Balance und Harmonie schaffen möchte. Ich nehme die Gedanken, Ideen und Herausforderungen meiner Kund:innen durch meinen fantasievollen Filter auf und versuche anschließend, eine Umgebung zu gestalten, die diese widerspiegelt.

Ich lege großen Wert darauf, wie Dinge geformt sind und in welcher Reihenfolge sie zusammengefügt werden sollten – stets ausgehend von einer intuitiven Hierarchie. Für mich ist es entscheidend, die Umgebung, mit der ich arbeite, nahtlos mit dem restlichen Zuhause, dem Ort, an dem wir uns befinden, und der Persönlichkeit derjenigen zu verbinden, die den vorgesehenen Raum nutzen werden.

Über das Projekt

Die Aufgabe bestand darin, eine kleine Fläche in ein „großartiges Badezimmer“ zu verwandeln. Die Hälfte war eine kleine Toilette, die andere ein begehbarer Schrank. Trotz des begrenzten Platzes wurde das Badezimmer in zwei Bereiche unterteilt – einen für ein Gästebad und den anderen für eine private Duschzone.

Der Duschbereich, der über eine eingebaute Glastür vom Gästebad aus zugänglich war, war vollständig mit Kalkstein aus Jämtland Grau verkleidet, was eine gemütliche, höhlenartige Atmosphäre schuf. Der Kalksteinboden verlief nahtlos von der Dusche bis zur Toilette ohne Schwelle. Die Wände der Dusche rahmten die Glastür ein, während die übrigen Wände in einem gedämpften Weiß gestrichen waren und über einen 10 cm hohen Sockel verfügten.

Um das Waschbecken als Blickfang hervorzuheben, wurde eine nierenförmige Schale geschaffen, die leicht von der hinteren Kante abgehoben ist, auf der der Wasserhahn montiert wurde. Ein Spiegelschrank, der von Wand zu Wand und bis zur Decke reicht, passt stilistisch zum Altbaucharakter der Wohnung.

 

Die Wahl des Steins

Von Anfang an, als ich das Potenzial dieses kleinen Raums erkannte, fühlte ich mich instinktiv zu einem dunkleren Stein hingezogen. Die Wahl fiel auf Jämtland Grau, da es ein großartiger Stein voller Fossilien mit einer sehr schönen Marmorierung ist. Sowohl der Boden als auch die Wände wurden zufällig mit vier verschiedenen Breiten und fallenden Längen verlegt, um ein spielerisches Arrangement des Steins zu schaffen.

Armaturen von Vola und Chromdetails wurden hinzugefügt, um ein wenig „Bling“ einzuführen. Der große Spiegelschrank, der von Wand zu Wand und bis zur Decke reicht, sorgt zusätzlich für Raumgefühl (und Stauraum).

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